Die Zeit ist knapp und das Anliegen sehr wichtig und dringend. Natürlich ergeben sich hierdurch einige Fragen, die wir auf dieser Seite sammeln und versuchen zu beantworten.

  1. Wichtig ist bis zum 28. Dezember 2020 die Möglichkeit zu nutzen einen Einspruch einzulegen. Textbausteine und einen Einspruch-Generator (mit dem Sie schnell und einfach Ihren persönlichen Einspruch als PDF erstellen können) haben wir auf der Seite »Was kann ich tun?« zusammengestellt.
  2. Informieren Sie Nachbarn, Freunde, Familie, Bekannte zu dem Vorhaben und bitten Sie sie, ebenfalls Einspruch einzulegen, ggf. als Sammeleinwendung.

Ihren Einspruch legen Sie bis zum 28. Dezember 2020 ein.

Wichtig ist, dass bis zu diesem Datum Ihr Einspruch bei der Bezirksregierung Düsseldorf eingegangen ist.

Ihre Einwendung senden Sie an:

Bezirksregierung Düsseldorf
Dezernat 52
Cecilienallee 2
40474 Düsseldorf

Bitte beachten Sie, dass Einwendungen erhoben werden können, wenn eine Betroffenheit geltend gemacht wird. Stellen Sie ihre Betroffenheit dar.

Beispiele:

  • „Ich bin Anwohner/in an einer der Hauptzulieferstrecken und deshalb vom erhöhten Verkehrsaufkommen betroffen.“
    „Ich wohne in Hörweite des Vorhabens und bin deshalb von den zu erwartenden Lärmemissionen betroffen“.
    „Ich wohne in einer Entfernung von XXX und bin deshalb von den zu erwartenden Emissionen betroffen.“
    „Ich wohne in Sichtweite des Vorhabens und bin deshalb von der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes betroffen.“
    „Ich verbringe meine Freizeit im Umfeld des geplanten Vorhabens und bin deshalb durch eine Beeinträchtigung meines Erholungswertes betroffen.“

Weitere Punkte einer Betroffenheit können selbstverständlich geltend gemacht werden (wirtschaftliche Interessen als Gastronom*in, Auswirkungen auf den Immobilienwert als Hausbesitzer*in, Schadstoffbelastung von Ackerflächen als Lebensmittel erzeugender Landwirt*in u. v. m.).

Die weitere inhaltliche Argumentation muss sich nicht zwingend auf die geltend gemachte Betroffenheit beschränken. Sie kann auch wesentlich mehr umfassen. Wer also in Sichtweite wohnt, aber nicht direkt an den Hauptzulieferstrecken, kann trotzdem Einwendungen zur Frage des LKW-Verkehrs geltend machen.